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Bruichladdich

Übersetzung: Abhang an der Küste

Region: Islay

 

Keine Angst, die machen nur Spaß.

Was hat eine altehrwürdige schottische Brennerei mit modernen Massenvernichtungswaffen zu tun? Eigentlich nichts, sollte man meinen. Bei Bruichladdich aber trug sich diese Geschichte zu:

Im Jahr 2003 fiel eine der Web-Cams, mit denen die Whisky-Produktion bei Bruichladdich verfolgt werden kann, aus. Daraufhin erhielt Destillerie-Manager Mark Reynier eine E-Mail mit der Bitte, sie doch wieder in Ordnung zu bringen. Was den Absender der Mail angeht, glaubte man in der Brennerei zunächst an einen Scherz. Denn es war – das US-Verteidigungsministerium. Wie sich herausstellte, beobachteten amerikanische Agenten tatsächlich via Webcam, was sich bei Bruichladdich tut. Warum? Weil, so eine Pentagon-Sprecherin auf Nachfrage, die altertümlichen Brennanlagen von Bruichladdich durchaus auch zur Herstellung von Massenvernichtungswaffen (englisch: „WMD“, Weapons of Mass Destruction) geeignet wären. Und man müsste schließlich sicherstellen, dass hier nicht…

 

Der umtriebige  Mark Reynier nahm diese groteske Geschichte mit Humor und ließ wenig später einen 18-jährigen Malt unter dem Namen „WMD“ abfüllen. Wobei das WMD hier als „Whisky of Mass Distinction“ zu verstehen ist.

 

Ein bisschen Geschichte

Bruichladdich wurde 1881 von den Brüdern Robert, William und John Gourlay Harvey am westlichen Ufer des Loch Indaal gegründet. Ein Großteil der damaligen Ausstattung ist heute noch im Einsatz.

Von 1929 bis 1937 wurde nicht produziert, anschließend wechselten die Besitzer häufig – das Schicksal so vieler Destillerien. 

1974 erhielt Bruichladdich ein zweites Paar Brennblasen, 1994 wurde die Brennerei stillgelegt und blieb es für 6 Jahre.

Dann aber, im Dezember 2000, begann eine neue Epoche für den „Laddie“. Mark Reynier und seine Kollegen Simon Coughlin und Gordon Wright vom unabhängigen Abfüller „Murray McDavid“ kauften die Brennerei für 7.500.000 £ und fingen direkt an, große Pläne in die Tat umzusetzen. Die Destillerie wurde vollständig renoviert , als Master Distiller konnte Whiskylegende Jim McEwan (vorher Bowmore) gewonnen werden. Die alte Ausstattung wurde größtenteils erhalten, später eine eigene Abfüllanlage gebaut, die einzige auf Islay. Bruichladdich lebte auf, neue Abfüllungen kamen heraus, viele Ileachs (Einwohner von Islay) fanden hier Arbeit.

2007 gab Mark Reynier bekannt, die seit 1929 geschlossene Loch Indaal Brennerei wieder zu eröffnen. Dazu kam es bisher nicht.

Am 23. Juli 2012 kaufte Rémy Cointreau Bruichladdich für 58.000.000 £.

 

Was habe ich da eigentlich im Glas?

Bruichladdich ist ein eher untypischer Islay-Whisky. Denn er ist (abgesehen von den „Spezialabfüllungen“ Octomore und Port Charlotte) nur ganz schwach getorft. Trotzdem ist sein Körper durchaus voll und tief, mit Noten von Zitrusduft und Seeluft.

 

3 Gründe, Bruichladdich zu lieben

1) Weil es Bruichladdich noch gibt. 

2) Weil der „Laddie“ der erklärte Liebling der Islay-Bewohner ist.

3) Weil ein bisschen Spaß sein muss – und dieser Whisky keine Waffe ist.

 

Der eine Dram für die einsame Insel

Von Bruichladdich gibt es sehr, sehr viele unterschiedliche Abfüllungen. Wenn man mit dem extrem torfigen „Octomore“ nicht gerade das für Bruichladdich Ungewöhnliche sucht, ist der 21-jährige aus Signatory’s „Unchillfiltered-Serie“ sicher eine gute Wahl. Purer Charakter, ohne Schnörkel und Schleifchen.

 

Zahlen & Fakten

Adresse: Isle of Islay, Argyll, PA49 7UN

Gegründet: 1881 von Robert, William und John Gourlay Harvey

Status: aktiv

Besitzer: Rémy Cointreau

Kapazität: ca. 1.500.000 Liter

2 wash stills (ges. 23.000 l)

2 spirit stills (ges. 23.000 l)

Wasser: Quelle der Octomore Farm

Visitor Centre: Ja

Telefon: +44 (0)1496 / 850 221

Website: www.bruichladdich.com

 

Übersetzung: Abhang an der Küste Region: Islay   Keine Angst, die machen nur Spaß. Was hat eine altehrwürdige schottische Brennerei mit modernen... mehr erfahren »
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Bruichladdich

Übersetzung: Abhang an der Küste

Region: Islay

 

Keine Angst, die machen nur Spaß.

Was hat eine altehrwürdige schottische Brennerei mit modernen Massenvernichtungswaffen zu tun? Eigentlich nichts, sollte man meinen. Bei Bruichladdich aber trug sich diese Geschichte zu:

Im Jahr 2003 fiel eine der Web-Cams, mit denen die Whisky-Produktion bei Bruichladdich verfolgt werden kann, aus. Daraufhin erhielt Destillerie-Manager Mark Reynier eine E-Mail mit der Bitte, sie doch wieder in Ordnung zu bringen. Was den Absender der Mail angeht, glaubte man in der Brennerei zunächst an einen Scherz. Denn es war – das US-Verteidigungsministerium. Wie sich herausstellte, beobachteten amerikanische Agenten tatsächlich via Webcam, was sich bei Bruichladdich tut. Warum? Weil, so eine Pentagon-Sprecherin auf Nachfrage, die altertümlichen Brennanlagen von Bruichladdich durchaus auch zur Herstellung von Massenvernichtungswaffen (englisch: „WMD“, Weapons of Mass Destruction) geeignet wären. Und man müsste schließlich sicherstellen, dass hier nicht…

 

Der umtriebige  Mark Reynier nahm diese groteske Geschichte mit Humor und ließ wenig später einen 18-jährigen Malt unter dem Namen „WMD“ abfüllen. Wobei das WMD hier als „Whisky of Mass Distinction“ zu verstehen ist.

 

Ein bisschen Geschichte

Bruichladdich wurde 1881 von den Brüdern Robert, William und John Gourlay Harvey am westlichen Ufer des Loch Indaal gegründet. Ein Großteil der damaligen Ausstattung ist heute noch im Einsatz.

Von 1929 bis 1937 wurde nicht produziert, anschließend wechselten die Besitzer häufig – das Schicksal so vieler Destillerien. 

1974 erhielt Bruichladdich ein zweites Paar Brennblasen, 1994 wurde die Brennerei stillgelegt und blieb es für 6 Jahre.

Dann aber, im Dezember 2000, begann eine neue Epoche für den „Laddie“. Mark Reynier und seine Kollegen Simon Coughlin und Gordon Wright vom unabhängigen Abfüller „Murray McDavid“ kauften die Brennerei für 7.500.000 £ und fingen direkt an, große Pläne in die Tat umzusetzen. Die Destillerie wurde vollständig renoviert , als Master Distiller konnte Whiskylegende Jim McEwan (vorher Bowmore) gewonnen werden. Die alte Ausstattung wurde größtenteils erhalten, später eine eigene Abfüllanlage gebaut, die einzige auf Islay. Bruichladdich lebte auf, neue Abfüllungen kamen heraus, viele Ileachs (Einwohner von Islay) fanden hier Arbeit.

2007 gab Mark Reynier bekannt, die seit 1929 geschlossene Loch Indaal Brennerei wieder zu eröffnen. Dazu kam es bisher nicht.

Am 23. Juli 2012 kaufte Rémy Cointreau Bruichladdich für 58.000.000 £.

 

Was habe ich da eigentlich im Glas?

Bruichladdich ist ein eher untypischer Islay-Whisky. Denn er ist (abgesehen von den „Spezialabfüllungen“ Octomore und Port Charlotte) nur ganz schwach getorft. Trotzdem ist sein Körper durchaus voll und tief, mit Noten von Zitrusduft und Seeluft.

 

3 Gründe, Bruichladdich zu lieben

1) Weil es Bruichladdich noch gibt. 

2) Weil der „Laddie“ der erklärte Liebling der Islay-Bewohner ist.

3) Weil ein bisschen Spaß sein muss – und dieser Whisky keine Waffe ist.

 

Der eine Dram für die einsame Insel

Von Bruichladdich gibt es sehr, sehr viele unterschiedliche Abfüllungen. Wenn man mit dem extrem torfigen „Octomore“ nicht gerade das für Bruichladdich Ungewöhnliche sucht, ist der 21-jährige aus Signatory’s „Unchillfiltered-Serie“ sicher eine gute Wahl. Purer Charakter, ohne Schnörkel und Schleifchen.

 

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Website: www.bruichladdich.com

 

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