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Glen Ord

Übersetzung: Tal des runden Hügels            

Region: (Nördliche) Highlands

 

Wo das Malz herkommt.

Eines vorweg: Der Single Malt von Glen Ord ist aller Ehren wert. Noch bekannter als für ihren Whisky ist die Destillerie allerdings für ihr Malz. Gerste zu mälzen ist eine äußerst aufwendige und langwierige Prozedur. Die wenigsten Destillerien haben daher noch eigene Maltings, um das benötigte Gerstenmalz selbst herzustellen. Glen Ord verfügt seit 1968 über eine große Trommel-Mälzanlage ("Drum Maltings"), deren mittlerweile 18 Mälztrommeln heute 37.000 Tonnen Gerstenmalz jährlich produzieren. Die meisten Destillerien in den nördlichen und nordöstlichen Highlands beziehen ihr Malz von hier. Ein bisschen Glen Ord steckt also in mehr Whiskys, als man denkt.

 

Ein bisschen Geschichte

Die Destillerie wurde 1838 als Ord Distillery von Thomas Mackenzie gegründet, der die Lizenz an  Robert Johnstone und Donald McLennan vergab. Im Laufe der nächsten Jahrzehnte gab es zahlreiche Besitzer, zu ihnen gehörten der Sohn von McLennan, später dessen Witwe und deren zweiter Ehemann. 1896 ging die Brennerei an James Watson & Son, die sie renovierten und die Malzböden vergrößerten. Von 1917 bis 1919 war Glen Ord stillgelegt. 1923 wurde die Destillerie an Thomas Dewar verkauft, zwei Jahre später kam sie zu Distillers Company Limited (DCL). Während des zweiten Weltkrieges blieb Glen Ord wie so viele Brennereien geschlossen.  
Von 1958 bis 1966 machte man bei Glen Ord Tests zu unterschiedlichen Arten der Brennblasenbefeuerung (Kohle, Öl oder Dampf). 1958 stellte man zwei der vier Brennblasen auf direkte Ölbefeuerung um, die restlichen Pot Stills wurde weiterhin traditionell mit Kohle beheizt. 1960 wurden die ölbefeuerten Stills auf Dampf umgestellt. 1961 schloss man die Floor Maltings und installierte stattdessen modernere Kastenmälzanlagen ("Saladin boxes"). 1966 erhöhte man die Anzahl der Brennblasen auf sechs und stellte die Befeuerung komplett auf Dampf um.
1968 wurde auf dem Gelände der Brennerei eine moderne, große Trommelmälzerei ("Drum Maltings") errichtet, die bis heute viele schottische Destillerien mit Gerstenmalz versorgt, darunter z.B. Talisker oder Clynelish. 1985 übernahmen United Distillers (UD) die Destillerie, die damit heute zu Diageo gehört.

Der Single Malt von Glen Ord wurde zeitweilig auch als Ord, Ordie, Glenordie oder Glen Oran verkauft.

 

Was habe ich da eigentlich im Glas?

Der Glen Ord hat einen recht vollen, üppigen Körper mit ausgeprägter Süße und einem langen Abgang. Auch Gewürze,Schokolade und nussige Aromen finden sich hier, ebenso wie manchmal auch rauchige Anklänge. 

 

3 Gründe, Glen Ord zu lieben

1) Weil es ohne Malz keinen Malt gibt.

2) Weil auch der Whisky von Glen Ord Anerkennung verdient.

3) Weil das Visitor Centre eines der sehenswertesten ist.

 

Der eine Dram für die einsame Insel

Der 21-jährige "Director's Cut" 1992/2013 aus dem Refill Sherry Butt von Douglas Laing ist ein üppig-würziges Fest der Sinne.

 

Zahlen & Fakten

Adresse: Muir of Ord, Ross-shire IV6 7UJ

Gegründet: 1838 von Robert Johnstone und Donald McLennan

Status: aktiv

Besitzer: Diageo

Kapazität: ca. 5.000.000 Liter

3 wash stills (18.000 l)

3 spirit stills (15.500 l)

Wasser: Loch nam Bonnach, Loch nan Euan

Visitor Centre: ja

Telefon: +44 (0)1463 - 872004

Website: www.malts.com

Übersetzung: Tal des runden Hügels             Region: (Nördliche) Highlands   Wo das Malz herkommt. Eines vorweg: Der Single Malt von... mehr erfahren »
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Glen Ord

Übersetzung: Tal des runden Hügels            

Region: (Nördliche) Highlands

 

Wo das Malz herkommt.

Eines vorweg: Der Single Malt von Glen Ord ist aller Ehren wert. Noch bekannter als für ihren Whisky ist die Destillerie allerdings für ihr Malz. Gerste zu mälzen ist eine äußerst aufwendige und langwierige Prozedur. Die wenigsten Destillerien haben daher noch eigene Maltings, um das benötigte Gerstenmalz selbst herzustellen. Glen Ord verfügt seit 1968 über eine große Trommel-Mälzanlage ("Drum Maltings"), deren mittlerweile 18 Mälztrommeln heute 37.000 Tonnen Gerstenmalz jährlich produzieren. Die meisten Destillerien in den nördlichen und nordöstlichen Highlands beziehen ihr Malz von hier. Ein bisschen Glen Ord steckt also in mehr Whiskys, als man denkt.

 

Ein bisschen Geschichte

Die Destillerie wurde 1838 als Ord Distillery von Thomas Mackenzie gegründet, der die Lizenz an  Robert Johnstone und Donald McLennan vergab. Im Laufe der nächsten Jahrzehnte gab es zahlreiche Besitzer, zu ihnen gehörten der Sohn von McLennan, später dessen Witwe und deren zweiter Ehemann. 1896 ging die Brennerei an James Watson & Son, die sie renovierten und die Malzböden vergrößerten. Von 1917 bis 1919 war Glen Ord stillgelegt. 1923 wurde die Destillerie an Thomas Dewar verkauft, zwei Jahre später kam sie zu Distillers Company Limited (DCL). Während des zweiten Weltkrieges blieb Glen Ord wie so viele Brennereien geschlossen.  
Von 1958 bis 1966 machte man bei Glen Ord Tests zu unterschiedlichen Arten der Brennblasenbefeuerung (Kohle, Öl oder Dampf). 1958 stellte man zwei der vier Brennblasen auf direkte Ölbefeuerung um, die restlichen Pot Stills wurde weiterhin traditionell mit Kohle beheizt. 1960 wurden die ölbefeuerten Stills auf Dampf umgestellt. 1961 schloss man die Floor Maltings und installierte stattdessen modernere Kastenmälzanlagen ("Saladin boxes"). 1966 erhöhte man die Anzahl der Brennblasen auf sechs und stellte die Befeuerung komplett auf Dampf um.
1968 wurde auf dem Gelände der Brennerei eine moderne, große Trommelmälzerei ("Drum Maltings") errichtet, die bis heute viele schottische Destillerien mit Gerstenmalz versorgt, darunter z.B. Talisker oder Clynelish. 1985 übernahmen United Distillers (UD) die Destillerie, die damit heute zu Diageo gehört.

Der Single Malt von Glen Ord wurde zeitweilig auch als Ord, Ordie, Glenordie oder Glen Oran verkauft.

 

Was habe ich da eigentlich im Glas?

Der Glen Ord hat einen recht vollen, üppigen Körper mit ausgeprägter Süße und einem langen Abgang. Auch Gewürze,Schokolade und nussige Aromen finden sich hier, ebenso wie manchmal auch rauchige Anklänge. 

 

3 Gründe, Glen Ord zu lieben

1) Weil es ohne Malz keinen Malt gibt.

2) Weil auch der Whisky von Glen Ord Anerkennung verdient.

3) Weil das Visitor Centre eines der sehenswertesten ist.

 

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Kapazität: ca. 5.000.000 Liter

3 wash stills (18.000 l)

3 spirit stills (15.500 l)

Wasser: Loch nam Bonnach, Loch nan Euan

Visitor Centre: ja

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