Tobermory

Übersetzung: Marias Brunnen (Ortsname)                          

Region: Islands


Tobermory? Ledaig?


Im Jahr 1798 wurde in der hübschen kleinen Hauptstadt der Insel Mull eine Whisky-Brennerei errichtet. Sie gehörte zu den ersten „offiziellen“ Destillerien überhaupt und trug den Namen des Ortes: Tobermory. Im langen Laufe der Zeit musste die Destillerie immer wieder schließen. Sie wurde stillgelegt. Wiedereröffnet. Stillgelegt. Wiedereröffnet. Und sie wechselte ihren Namen. 1972 nahm sie nach langer Schließung den Betrieb unter dem Namen Ledaig (sprich: „Lä-dschick“) wieder auf. 1979, ebenfalls nach Schließung, startete sie wieder als Tobermory. Heute kommen aus der Destillerie zwei Malts mit unterschiedlichen Namen und unterschiedlichem Charakter. Der torfige Ledaig und der ungetorfte Tobermory.


Ein bisschen Geschichte


Die Tobermory-Destillerie gehört zu den ältesten in Schottland und sie ist die einzige auf der Insel Mull. Die Brennerei wurde 1798 von John Sinclair gegründet und war bereits im 19. Jahrhundert immer wieder über längere Zeiträume geschlossen. 
Von 1916 bis 1930 gehörte Tobermory zur Distillers Company Ltd (DCL). 
Zwischen1930 und 1972 war die Brennerei stillgelegt. Erst 1972 wurde sie als Ledaig Distillery wieder eröffnet. Zunächst sogar auf vier Brennblasen erweitert, währte die Freude nur kurz: Die Brennerei ging schon 1975 in den Konkurs und musste schließen.
1978 kaufte Kirkleavington Property die Ledaig Destillerie und benannte sie wieder in Tobermory um. 
Von 1981 bis 1989 war Tobermory erneut geschlossen, ab 1990 wurde mit eingeschränkter Kapazität wieder produziert. 
1993 kauften Burn Stewart Distillers Ltd. die Brennerei, die seitdem kontinuierlich arbeitet. Hoffen wir, dass es so bleibt...


Was habe ich da eigentlich im Glas?


Je nachdem. Der Ledaig ist kräftig getorft und erinnert damit durchaus an die Cousins von der Insel Islay. Der Tobermory wird aus ungemälzter Gerste gemacht, ihm fehlt daher die vordergründige Rauchigkeit. Da das Wasser der Destillerie jedoch durch Torfgründe fließt, findet man neben den blumigen, würzigen Noten auch eine Spur  Torf im Tobermory.


3 Gründe, Tobermory zu lieben


1) Weil der Ledaig so herrlich rauchig ist.
2) Weil der Tobermory das eben nicht ist.
3) Weil die Brennerei einfach beides gut kann.


Der eine Dram für die einsame Insel


Der 15-jährige Tobermory aus dem Oloroso-Sherryfass ist eine Wucht – und wurde als bester Malt seiner Altersklasse ausgezeichnet.
 

Zahlen & Fakten


Adresse: Tobermory , Isle of Mull , PA75 6NR
Gegründet: 1798 von John Sinclair
Status: aktiv                 
Besitzer: Burn Stewart Distillers Ltd
Kapazität: ca. 1.000.000 Liter
2 wash stills (18.000 l)
2 spirit stills (16.000 l)
Wasser: Mishnish Loch
Visitor Centre: Ja
Telefon: +44 (0)1688 / 302645
Website: www.burnstewartdistillers.com

Übersetzung: Marias Brunnen (Ortsname)                           Region: Islands Tobermory? Ledaig? Im... mehr erfahren »
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Tobermory

Übersetzung: Marias Brunnen (Ortsname)                          

Region: Islands


Tobermory? Ledaig?


Im Jahr 1798 wurde in der hübschen kleinen Hauptstadt der Insel Mull eine Whisky-Brennerei errichtet. Sie gehörte zu den ersten „offiziellen“ Destillerien überhaupt und trug den Namen des Ortes: Tobermory. Im langen Laufe der Zeit musste die Destillerie immer wieder schließen. Sie wurde stillgelegt. Wiedereröffnet. Stillgelegt. Wiedereröffnet. Und sie wechselte ihren Namen. 1972 nahm sie nach langer Schließung den Betrieb unter dem Namen Ledaig (sprich: „Lä-dschick“) wieder auf. 1979, ebenfalls nach Schließung, startete sie wieder als Tobermory. Heute kommen aus der Destillerie zwei Malts mit unterschiedlichen Namen und unterschiedlichem Charakter. Der torfige Ledaig und der ungetorfte Tobermory.


Ein bisschen Geschichte


Die Tobermory-Destillerie gehört zu den ältesten in Schottland und sie ist die einzige auf der Insel Mull. Die Brennerei wurde 1798 von John Sinclair gegründet und war bereits im 19. Jahrhundert immer wieder über längere Zeiträume geschlossen. 
Von 1916 bis 1930 gehörte Tobermory zur Distillers Company Ltd (DCL). 
Zwischen1930 und 1972 war die Brennerei stillgelegt. Erst 1972 wurde sie als Ledaig Distillery wieder eröffnet. Zunächst sogar auf vier Brennblasen erweitert, währte die Freude nur kurz: Die Brennerei ging schon 1975 in den Konkurs und musste schließen.
1978 kaufte Kirkleavington Property die Ledaig Destillerie und benannte sie wieder in Tobermory um. 
Von 1981 bis 1989 war Tobermory erneut geschlossen, ab 1990 wurde mit eingeschränkter Kapazität wieder produziert. 
1993 kauften Burn Stewart Distillers Ltd. die Brennerei, die seitdem kontinuierlich arbeitet. Hoffen wir, dass es so bleibt...


Was habe ich da eigentlich im Glas?


Je nachdem. Der Ledaig ist kräftig getorft und erinnert damit durchaus an die Cousins von der Insel Islay. Der Tobermory wird aus ungemälzter Gerste gemacht, ihm fehlt daher die vordergründige Rauchigkeit. Da das Wasser der Destillerie jedoch durch Torfgründe fließt, findet man neben den blumigen, würzigen Noten auch eine Spur  Torf im Tobermory.


3 Gründe, Tobermory zu lieben


1) Weil der Ledaig so herrlich rauchig ist.
2) Weil der Tobermory das eben nicht ist.
3) Weil die Brennerei einfach beides gut kann.


Der eine Dram für die einsame Insel


Der 15-jährige Tobermory aus dem Oloroso-Sherryfass ist eine Wucht – und wurde als bester Malt seiner Altersklasse ausgezeichnet.
 

Zahlen & Fakten


Adresse: Tobermory , Isle of Mull , PA75 6NR
Gegründet: 1798 von John Sinclair
Status: aktiv                 
Besitzer: Burn Stewart Distillers Ltd
Kapazität: ca. 1.000.000 Liter
2 wash stills (18.000 l)
2 spirit stills (16.000 l)
Wasser: Mishnish Loch
Visitor Centre: Ja
Telefon: +44 (0)1688 / 302645
Website: www.burnstewartdistillers.com

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