Ardmore

Übersetzung: Große Anhöhe                
Region: Highlands


Vorsicht, Verwechslungsgefahr.

Die Destillerie, von der hier die Rede ist, wurde 1898 in den Highlands, am Rande des Speyside-Gebiets gegründet. Aber: Zwischen 1817 und 1835 gab es auch auf der Insel Islay schon einmal eine Destillerie namens Ardmore. Die wurde 1837 durch Zusammenlegung mit einer anderen Brennerei zu Lagavulin und ist nicht verwandt mit der heutigen Ardmore Distillery. 
Der Name Ardmore kommt aus dem Gälischen und bedeutet so viel wie „Große Anhöhe“. Nicht zu verwechseln mit der kleinen Anhöhe, gälisch: Ardbeg...


Ein bisschen Geschichte

Die Destillerie am östlichen Rand des Speyside-Gebiets wurde 1898 von Adam Teacher gegründet. Der war der Sohn von William Teacher, einem renommierten Whiskyhändler, der vor allem durch seinen auch heute noch erfolgreichen Blend „Teacher’s Highland Cream“ bekannt wurde. Adam Teacher erlebte die Fertigstellung der Brennerei nicht mehr, er starb noch bevor hier der erste Whisky aus den Pot Stills lief.
1955 wurde die Kapazität von zwei auf vier, 1974 auf acht Brennblasen erweitert. 
1976 übernahmen Allied Distillers die Firma William Teacher & Sons und damit auch die Ardmore Destillerie. Im Zuge dessen wurde die eigene Mälzerei stillgelegt.
Im Jahr 2005 gingen Allied und die Ardmore Destillerie an Pernod Ricard. Um Auflagen des Kartellamtes zu erfüllen, mussten die sich aber von Ardmore trennen. Die Brennerei ging daraufhin an Beam Global Spirits & Wine, eine Tochter der amerikanischen Fortune Brands.
Seit der Übernahme von Beam Global durch den japanischen Suntory-Konzern im Januar 2014 gehört auch Ardmore zu Suntory. 
Der Malt von Ardmore ist weiterhin zentraler Bestandteil des erfolgreichen Blends Teacher’s. 


Was habe ich da eigentlich im Glas?

Der Ardmore hat einen sehr eigenen, für seine Region eher ungewöhnlichen Charakter: kraftvoll, würzig und mit deutlichen Torfnoten. Ein Malt, wie man ihn eher auf den Inseln erwarten würde.


3 Gründe, Ardmore zu lieben

1) Weil der Malt Kraft und Charakter hat. 
2) Weil Ardmore zwar nicht Ardbeg ist, aber auch Torf kann.
3) Weil der „Teacher’s“ ohne Ardmore nur ein normaler Blend wäre. 


Der eine Dram für die einsame Insel

Alle Freunde rauchiger Insel-Whiskys werden ihre Freude haben an dem Ardmore Peated Traditional Cask, abgefüllt mit 46%. Ein Whisky, mit dem man Wind und Wetter trotzen kann.
 

Zahlen & Fakten

Adresse: Kennethmont by Huntly, Aberdeenshire, AB54 4NH
Gegründet: 1898 von Adam Teacher
Status:    aktiv        
Besitzer: Beam Global Spirits & Wine (Suntory)
Kapazität: ca. 5.200.000 Liter 
4 wash stills (15.000)
4 spirit stills (15.000 l)
Wasser: Knockandy Hill Springs
Visitor Centre:    Ja
Telefon: +44 (0)1464 - 831213
Website: www.ardmorewhisky.com

Übersetzung: Große Anhöhe                 Region: Highlands Vorsicht, Verwechslungsgefahr. Die... mehr erfahren »
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Ardmore

Übersetzung: Große Anhöhe                
Region: Highlands


Vorsicht, Verwechslungsgefahr.

Die Destillerie, von der hier die Rede ist, wurde 1898 in den Highlands, am Rande des Speyside-Gebiets gegründet. Aber: Zwischen 1817 und 1835 gab es auch auf der Insel Islay schon einmal eine Destillerie namens Ardmore. Die wurde 1837 durch Zusammenlegung mit einer anderen Brennerei zu Lagavulin und ist nicht verwandt mit der heutigen Ardmore Distillery. 
Der Name Ardmore kommt aus dem Gälischen und bedeutet so viel wie „Große Anhöhe“. Nicht zu verwechseln mit der kleinen Anhöhe, gälisch: Ardbeg...


Ein bisschen Geschichte

Die Destillerie am östlichen Rand des Speyside-Gebiets wurde 1898 von Adam Teacher gegründet. Der war der Sohn von William Teacher, einem renommierten Whiskyhändler, der vor allem durch seinen auch heute noch erfolgreichen Blend „Teacher’s Highland Cream“ bekannt wurde. Adam Teacher erlebte die Fertigstellung der Brennerei nicht mehr, er starb noch bevor hier der erste Whisky aus den Pot Stills lief.
1955 wurde die Kapazität von zwei auf vier, 1974 auf acht Brennblasen erweitert. 
1976 übernahmen Allied Distillers die Firma William Teacher & Sons und damit auch die Ardmore Destillerie. Im Zuge dessen wurde die eigene Mälzerei stillgelegt.
Im Jahr 2005 gingen Allied und die Ardmore Destillerie an Pernod Ricard. Um Auflagen des Kartellamtes zu erfüllen, mussten die sich aber von Ardmore trennen. Die Brennerei ging daraufhin an Beam Global Spirits & Wine, eine Tochter der amerikanischen Fortune Brands.
Seit der Übernahme von Beam Global durch den japanischen Suntory-Konzern im Januar 2014 gehört auch Ardmore zu Suntory. 
Der Malt von Ardmore ist weiterhin zentraler Bestandteil des erfolgreichen Blends Teacher’s. 


Was habe ich da eigentlich im Glas?

Der Ardmore hat einen sehr eigenen, für seine Region eher ungewöhnlichen Charakter: kraftvoll, würzig und mit deutlichen Torfnoten. Ein Malt, wie man ihn eher auf den Inseln erwarten würde.


3 Gründe, Ardmore zu lieben

1) Weil der Malt Kraft und Charakter hat. 
2) Weil Ardmore zwar nicht Ardbeg ist, aber auch Torf kann.
3) Weil der „Teacher’s“ ohne Ardmore nur ein normaler Blend wäre. 


Der eine Dram für die einsame Insel

Alle Freunde rauchiger Insel-Whiskys werden ihre Freude haben an dem Ardmore Peated Traditional Cask, abgefüllt mit 46%. Ein Whisky, mit dem man Wind und Wetter trotzen kann.
 

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