Strathisla

Übersetzung: Tal des Isla                
Region: Speyside


Wie Jimmy Barclay alle austrickste.

James "Jimmmy" Barclay war ein cleverer Junge. Und wie er 1950 Strathisla für Seagram erwarb, erzählt man sich noch heute mit einem Grinsen. Jimmy arbeitete für Chivas Brothers, eine Tochter des kanadischen Whiskyriesen Seagram. Die baten ihn, für sie mitzubieten, als Strathisla in Aberdeen versteigert wurde. Jimmy tat es, hielt sich aber schnell zurück und gab zu verstehen, dass ihm der Preis schon zu hoch wäre. Stimmte mit Strathisla etwas nicht? Wusste er was? Jimmy kannte sich aus, das war bekannt. Seine Zurückhaltung verunsicherte die anderen Bieter so, dass Strathisla nach kurzem Bieten für nur 71.000 Pfund an einen Mann ging, den keiner kannte. Fast keiner. Es war ein Bekannter von Jimmy Barclay, der in seinem Auftrag für ihn mitgeboten hatte...

 
Ein bisschen Geschichte

1786 gründen George Taylor und Alexander Milne die Destillerie unter dem Namen Milltown. 1830 übernahm William Longmore die Brennerei.
1870 benannte man die Milltown Destillerie in Strathisla um. 1876 wurde die Brennerei durch ein Feuer, 1879 durch eine Explosion schwer beschädigt – stellte die Produktion aber nicht ein. 
Im Jahr 1890 änderte die Destillerie erneut ihren Namen und hieß nun, ähnlich wie früher, Milton.
Nachdem George Jay Pomeroy, der damalige Besitzer der Destillerie wegen Steuerhinterziehung ins Gefängnis musste, erwarben Chivas Brothers Ltd. (Seagram) auf einer Versteigerung im Jahr 1950 die Destillerie und nannten sie wieder Strathisla. 
1965 wurden die zwei Brennblasen um zwei weitere ergänzt.
1995 wurden Chivas Brothers und damit auch Strathisla von Pernod Ricard übernommen. Nach wie vor ist Strathisla aber ein wichtiger Bestandteil des Premium Blends Chivas Regal.

Die Brennerei ist heute ein wahres Schmuckstück und sollte feste Station in jedem Schottland-Reiseplan sein.


Was habe ich da eigentlich im Glas?

Der Strathisla Malt ist hat einen mittleren bis schweren Körper und einen weichen, langen Ausklang. Im Geschmack finden sich Noten von frischem Heu ebenso wie verschiedenste Gewürze, kandierte Früchte und oft eine zarte Nussigkeit. Einer, mit dem sich lange beschäftigen kann.


3 Gründe, Strathisla zu lieben

1)    Weil Strathisla schöner als jede Postkarte ist.
2)    Weil der Malt hält, was der Brennerei-Anblick verspricht.
3)    Weil hier die Welt in Ordnung ist.


Der eine Dram für die einsame Insel

Einen Malt Whisky von 1960 zu probieren ist ein ebenso seltenes wie genussvolles Erlebnis. Besonders, wenn es sich um den tiefdunklen 1960er Strathisla aus dem Sherryfass handelt, abgefüllt 2012 von Gordon & MacPhail. Ein Fest für die Sinne. Auf das man allerdings wohl allerdings etwas sparen muss...


Zahlen & Fakten

Adresse: Seafield Avenue, Keith, Banffshire, AB55 5BS
Gegründet: 1786 von George Taylor & Alexander Milne
Status:    aktiv        
Besitzer: Pernod Ricard
Kapazität: ca. 2.400.000 Liter 
2 wash stills (12.500 l)
2 spirit stills (8.500  l)
Wasser: Broomhill Spring
Visitor Centre:    Ja
Telefon: +44 (0)1542 / 783044
Website: www.maltwhiskydistilleries.com

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Strathisla

Übersetzung: Tal des Isla                
Region: Speyside


Wie Jimmy Barclay alle austrickste.

James "Jimmmy" Barclay war ein cleverer Junge. Und wie er 1950 Strathisla für Seagram erwarb, erzählt man sich noch heute mit einem Grinsen. Jimmy arbeitete für Chivas Brothers, eine Tochter des kanadischen Whiskyriesen Seagram. Die baten ihn, für sie mitzubieten, als Strathisla in Aberdeen versteigert wurde. Jimmy tat es, hielt sich aber schnell zurück und gab zu verstehen, dass ihm der Preis schon zu hoch wäre. Stimmte mit Strathisla etwas nicht? Wusste er was? Jimmy kannte sich aus, das war bekannt. Seine Zurückhaltung verunsicherte die anderen Bieter so, dass Strathisla nach kurzem Bieten für nur 71.000 Pfund an einen Mann ging, den keiner kannte. Fast keiner. Es war ein Bekannter von Jimmy Barclay, der in seinem Auftrag für ihn mitgeboten hatte...

 
Ein bisschen Geschichte

1786 gründen George Taylor und Alexander Milne die Destillerie unter dem Namen Milltown. 1830 übernahm William Longmore die Brennerei.
1870 benannte man die Milltown Destillerie in Strathisla um. 1876 wurde die Brennerei durch ein Feuer, 1879 durch eine Explosion schwer beschädigt – stellte die Produktion aber nicht ein. 
Im Jahr 1890 änderte die Destillerie erneut ihren Namen und hieß nun, ähnlich wie früher, Milton.
Nachdem George Jay Pomeroy, der damalige Besitzer der Destillerie wegen Steuerhinterziehung ins Gefängnis musste, erwarben Chivas Brothers Ltd. (Seagram) auf einer Versteigerung im Jahr 1950 die Destillerie und nannten sie wieder Strathisla. 
1965 wurden die zwei Brennblasen um zwei weitere ergänzt.
1995 wurden Chivas Brothers und damit auch Strathisla von Pernod Ricard übernommen. Nach wie vor ist Strathisla aber ein wichtiger Bestandteil des Premium Blends Chivas Regal.

Die Brennerei ist heute ein wahres Schmuckstück und sollte feste Station in jedem Schottland-Reiseplan sein.


Was habe ich da eigentlich im Glas?

Der Strathisla Malt ist hat einen mittleren bis schweren Körper und einen weichen, langen Ausklang. Im Geschmack finden sich Noten von frischem Heu ebenso wie verschiedenste Gewürze, kandierte Früchte und oft eine zarte Nussigkeit. Einer, mit dem sich lange beschäftigen kann.


3 Gründe, Strathisla zu lieben

1)    Weil Strathisla schöner als jede Postkarte ist.
2)    Weil der Malt hält, was der Brennerei-Anblick verspricht.
3)    Weil hier die Welt in Ordnung ist.


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Einen Malt Whisky von 1960 zu probieren ist ein ebenso seltenes wie genussvolles Erlebnis. Besonders, wenn es sich um den tiefdunklen 1960er Strathisla aus dem Sherryfass handelt, abgefüllt 2012 von Gordon & MacPhail. Ein Fest für die Sinne. Auf das man allerdings wohl allerdings etwas sparen muss...


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