Speyside Distillery

Übersetzung: Gegend um den River Spey
Region: Speyside


Manchmal dauert es eine Weile, um seinen Lebenstraum zu verwirklichen.

1962 beauftragte George Christie, ein erfolgreicher Whiskyhändler, den Steinsetzer Alex Fairlie damit, eine Malt Destillerie zu erbauen. Nicht irgendeine. Sondern die schönste und beste, die man sich vorstellen kann. Das passende Grundstück hatte Christie bereits 1956 erworben. Hier bei Kingussie, wo die Flüsse Spey und Tromie zusammenfließen, stand in malerischer Landschaft bereits von 1895 bis 1911 eine Brennerei namens Speyside. So sollte auch George Christies neue Destillerie heißen. Bis allerdings der erste Whisky aus den Pot Stills floss, musste noch einige Zeit vergehen. Alex Fairlie, ein Drystone Dyker, der nach traditioneller Weise Natursteine aufschichtet, brauchte knapp 20 Jahre für den Bau. Die Einrichtung und technische Ausstattung der Brennerei nahm einige weitere Jahre in Anspruch. Erst am 12. Dezember 1990 wurde hier schließlich zum ersten Mal produziert.  
Aber man muss sagen: Die Destillerie ist wirklich ein Schmuckstück geworden. So schön, dass sie in Großbritannien zum Fernsehstar wurde. In der erfolgreichen BBC-Serie „Monarch of the Glen“ stellte sie die fiktive Destillerie „Lagganmore“ dar.


Ein bisschen Geschichte

Die Speyside-Destillerie ist eine der jüngsten und eine der kleinsten in Schottland. Gegründet von George Christie wurde sie 1990 in Betrieb genommen (siehe oben). Der Name stammt von einer ehemaligen Brennerei, die von 1895 bis 1911 an nahezu gleicher Stelle stand – nicht zu verwechseln natürlich mit der kompletten Region namens „Speyside“. 
Eine Besonderheit sind die kleinen Stills sowie die geringe Produktionskapazität von nur rund 600.000 Litern jährlich. Die Brennerei hat lediglich vier Mitarbeiter.
Am 12. Dezember 1990 startete die Produktion. Drei Jahre später, nach der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlagerung, kam die erste Abfüllung auf den Markt. Angeboten wurde dieser Single Malt unter dem Namen Drumguish, benannt nach dem Dorf in der Nähe der Destillerie. Erst seit 1999 wird der Malt als „The Speyside“ verkauft.


Was habe ich da eigentlich im Glas?

Die Destillerie setzt auf kleine Brennblasen und Sherryfässer für die Reifung. Das Ergebnis ist ein recht cremiger, buttriger Körper mit weichem Charakter. Karamellsüße, dunkle Frucht und Noten von Rum und Rosinen halten sich die Waage.


3 Gründe, Speyside zu lieben

1) Weil es sympathisch ist, an seinen Träumen festzuhalten.
2) Weil die Destillerie optisch ein Schmuckstück ist und der Malt geschmacklich. 
3) Weil es sich manchmal eben lohnt, Geduld zu haben.


Der eine Dram für die einsame Insel

Der 22-jährige aus dem South African Sherry Cask, abgefüllt von Alambic, ist eine warme, weiche Wucht. Intensive Frucht – Kirsch und Pflaume – trifft auf Kaffee, Waffeln und Vanillepudding. Großes Kino.


Zahlen & Fakten

Adresse: Glen Tromie, Kingussie, Inverness-shire PH21 1NS
Gegründet: 1990 von George Christie
Status: aktiv
Besitzer: Speyside Distillers Co.
Kapazität: ca. 600.000 Liter
1 Wash still (11.000 l)
1 Spirit still ( 7.000 l)
Wasser: River Tromie
Visitor Centre: -
Telefon: +44 (0)1540 - 661060
Website:  www.speysidedistillery.co.uk

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Speyside Distillery

Übersetzung: Gegend um den River Spey
Region: Speyside


Manchmal dauert es eine Weile, um seinen Lebenstraum zu verwirklichen.

1962 beauftragte George Christie, ein erfolgreicher Whiskyhändler, den Steinsetzer Alex Fairlie damit, eine Malt Destillerie zu erbauen. Nicht irgendeine. Sondern die schönste und beste, die man sich vorstellen kann. Das passende Grundstück hatte Christie bereits 1956 erworben. Hier bei Kingussie, wo die Flüsse Spey und Tromie zusammenfließen, stand in malerischer Landschaft bereits von 1895 bis 1911 eine Brennerei namens Speyside. So sollte auch George Christies neue Destillerie heißen. Bis allerdings der erste Whisky aus den Pot Stills floss, musste noch einige Zeit vergehen. Alex Fairlie, ein Drystone Dyker, der nach traditioneller Weise Natursteine aufschichtet, brauchte knapp 20 Jahre für den Bau. Die Einrichtung und technische Ausstattung der Brennerei nahm einige weitere Jahre in Anspruch. Erst am 12. Dezember 1990 wurde hier schließlich zum ersten Mal produziert.  
Aber man muss sagen: Die Destillerie ist wirklich ein Schmuckstück geworden. So schön, dass sie in Großbritannien zum Fernsehstar wurde. In der erfolgreichen BBC-Serie „Monarch of the Glen“ stellte sie die fiktive Destillerie „Lagganmore“ dar.


Ein bisschen Geschichte

Die Speyside-Destillerie ist eine der jüngsten und eine der kleinsten in Schottland. Gegründet von George Christie wurde sie 1990 in Betrieb genommen (siehe oben). Der Name stammt von einer ehemaligen Brennerei, die von 1895 bis 1911 an nahezu gleicher Stelle stand – nicht zu verwechseln natürlich mit der kompletten Region namens „Speyside“. 
Eine Besonderheit sind die kleinen Stills sowie die geringe Produktionskapazität von nur rund 600.000 Litern jährlich. Die Brennerei hat lediglich vier Mitarbeiter.
Am 12. Dezember 1990 startete die Produktion. Drei Jahre später, nach der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlagerung, kam die erste Abfüllung auf den Markt. Angeboten wurde dieser Single Malt unter dem Namen Drumguish, benannt nach dem Dorf in der Nähe der Destillerie. Erst seit 1999 wird der Malt als „The Speyside“ verkauft.


Was habe ich da eigentlich im Glas?

Die Destillerie setzt auf kleine Brennblasen und Sherryfässer für die Reifung. Das Ergebnis ist ein recht cremiger, buttriger Körper mit weichem Charakter. Karamellsüße, dunkle Frucht und Noten von Rum und Rosinen halten sich die Waage.


3 Gründe, Speyside zu lieben

1) Weil es sympathisch ist, an seinen Träumen festzuhalten.
2) Weil die Destillerie optisch ein Schmuckstück ist und der Malt geschmacklich. 
3) Weil es sich manchmal eben lohnt, Geduld zu haben.


Der eine Dram für die einsame Insel

Der 22-jährige aus dem South African Sherry Cask, abgefüllt von Alambic, ist eine warme, weiche Wucht. Intensive Frucht – Kirsch und Pflaume – trifft auf Kaffee, Waffeln und Vanillepudding. Großes Kino.


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