Port Ellen

Übersetzung: (Ortsname) Hafen der Insel                                    

Region: Islay

 

Gibt es ein Leben nach dem Tode?


Zumindest im Falle von Port Ellen lautet die Antwort: glücklicherweise ja. Die Destillerie an Islays Südküste wurde 1983 stillgelegt. Sehr zum Leidwesen der zahlreichen Whisky-Enthusiasten, die diesen charaktervollen Malt lieben. Ein Großteil der Gebäude und Anlagen wurde abgerissen, die Brennlizenz erlosch, Wiedereröffnung ausgeschlossen. Ein Trauerspiel. Aber: Port Ellen lebte und lebt in anderer Form doch weiter und trägt seinen Teil zur Malt-Glückseligkeit bei. Die Lagerhäuser wurden lange von Lagavulin genutzt. Und die Port Ellen Mälzerei versorgt noch heute die Islay-Destillerien mit echtem Islay Gerstenmalz.
 

Ein bisschen Geschichte


Die Destillerie wurde 1825 von Alexander Kerr Mackay gegründet. 
1836 ging sie in den Besitz von John Ramsay. 1920 verkaufte dessen Neffe die Brennerei an James Buchanan & Co. und John Dewars & Sons Ltd., die 1925 mit der Distillers Company Limited (DCL) fusionierten.
1929 wurde Port Ellen erstmals geschlossen und erst 1966, modernisiert und mit nun vier statt zwei Brennblasen, wiedereröffnet. 
1973 wurde eine große Mälzerei gebaut, Der verwendete Torf stammte aus dem benachbarten Castlehill Moor.
Im Mai 1983 schloss Port Ellen erneut. Diesmal leider endgültig. 
1987 erfolgte der Verkauf der stillgelegten Destillerie an United Distillers (UD), die Teile der Anlage demontieren ließen. Die Lizenz zur Whiskyproduktion ist seit 1992 erloschen, die Brennerei wurde in großen Teilen abgerissen. Die Mälzerei allerdings blieb bestehen und versorgt heute die meisten der Islay-Destillerien mit Malz.
Teile der Port Ellen Gebäude stehen unter Denkmalschutz.
 

Was habe ich da eigentlich im Glas?


Port Ellen ist unverkennbar ein Islay-Malt: Tief, voll und würzig, mit deutlicher Torfnote. Er ist aber vielleicht etwas weniger wuchtig als Lagavulin oder Ardbeg.
 

3 Gründe, Port Ellen zu lieben


1)      Weil früher nicht alles besser, aber einiges eben doch sehr gut war.
2)      Weil es Islay ist.
3)      Weil dieser Malt nicht in den Nebeln des Vergessens versinken darf.
 

Der eine Dram für die einsame Insel


Für Port Ellen gilt: Kaufen und genießen Sie, was immer Sie noch kriegen (und sich leisten…) können. Denn die Bestände werden knapp und bald wird es keine Möglichkeit mehr geben, diesen großen Malt kennenzulernen.
 

Zahlen & Fakten


Adresse: Port Ellen, Isle of Islay, PA42 7DU
Gegründet: 1825 von Alexander Kerr Mackay        
Status: stillgelegt / (teilweise) abgerissen      
Besitzer: UDV (Diageo)
Kapazität: ehemals ca. 800.00 Liter
2 wash stills (28.000 l)
2 spirit stills (25.000 l)
Wasser: Leorin Lochs
Visitor Centre: Nein
Telefon: -
Website: keine

Übersetzung: (Ortsname) Hafen der Insel                                     Region: Islay... mehr erfahren »
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Port Ellen

Übersetzung: (Ortsname) Hafen der Insel                                    

Region: Islay

 

Gibt es ein Leben nach dem Tode?


Zumindest im Falle von Port Ellen lautet die Antwort: glücklicherweise ja. Die Destillerie an Islays Südküste wurde 1983 stillgelegt. Sehr zum Leidwesen der zahlreichen Whisky-Enthusiasten, die diesen charaktervollen Malt lieben. Ein Großteil der Gebäude und Anlagen wurde abgerissen, die Brennlizenz erlosch, Wiedereröffnung ausgeschlossen. Ein Trauerspiel. Aber: Port Ellen lebte und lebt in anderer Form doch weiter und trägt seinen Teil zur Malt-Glückseligkeit bei. Die Lagerhäuser wurden lange von Lagavulin genutzt. Und die Port Ellen Mälzerei versorgt noch heute die Islay-Destillerien mit echtem Islay Gerstenmalz.
 

Ein bisschen Geschichte


Die Destillerie wurde 1825 von Alexander Kerr Mackay gegründet. 
1836 ging sie in den Besitz von John Ramsay. 1920 verkaufte dessen Neffe die Brennerei an James Buchanan & Co. und John Dewars & Sons Ltd., die 1925 mit der Distillers Company Limited (DCL) fusionierten.
1929 wurde Port Ellen erstmals geschlossen und erst 1966, modernisiert und mit nun vier statt zwei Brennblasen, wiedereröffnet. 
1973 wurde eine große Mälzerei gebaut, Der verwendete Torf stammte aus dem benachbarten Castlehill Moor.
Im Mai 1983 schloss Port Ellen erneut. Diesmal leider endgültig. 
1987 erfolgte der Verkauf der stillgelegten Destillerie an United Distillers (UD), die Teile der Anlage demontieren ließen. Die Lizenz zur Whiskyproduktion ist seit 1992 erloschen, die Brennerei wurde in großen Teilen abgerissen. Die Mälzerei allerdings blieb bestehen und versorgt heute die meisten der Islay-Destillerien mit Malz.
Teile der Port Ellen Gebäude stehen unter Denkmalschutz.
 

Was habe ich da eigentlich im Glas?


Port Ellen ist unverkennbar ein Islay-Malt: Tief, voll und würzig, mit deutlicher Torfnote. Er ist aber vielleicht etwas weniger wuchtig als Lagavulin oder Ardbeg.
 

3 Gründe, Port Ellen zu lieben


1)      Weil früher nicht alles besser, aber einiges eben doch sehr gut war.
2)      Weil es Islay ist.
3)      Weil dieser Malt nicht in den Nebeln des Vergessens versinken darf.
 

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