Mannochmore

Übersetzung: Großer Mönch
Region: Speyside


Viel Rauch um einen ganz finsteren See.

Im Jahr 1996 brachte die Mannochmore Destillerie einen Malt auf den Markt, der noch heute die Gemüter erhitzt: Der Loch Dhu („Schwarzer See“) war tatsächlich fast schwarz. Geschmacklich erinnerte er nicht wenige an Lakritz-Hustensaft. Trotz der nahezu komplett schwarzen Färbung bestritt man von Destillerie-Seite stets den Zusatz von Farbstoffen. Eine Vermutung ist, dass die dunkle Farbe durch eine spezielle Art des Ausbrennens der Fässer zustande kam. 
Der Loch Dhu wird schon seit einigen Jahren nicht mehr produziert. Was immer man aber von ihm halten mag: Er hat der eher unbekannten Mannochmore Destillerie viel Aufmerksamkeit gebracht und ist heute trotz seines seltsamen Charakters ein gefragter Sammlerwhisky. 


Ein bisschen Geschichte

Die Mannochmore Brennerei wurde 1971 von John Haig & Co. gegründet. In erster Linie sollte so der Bedarf an Malt Whisky für die erfolgreichen Haig-Blends (u.a. „Dimple“) gedeckt werden. Zwischen 1985 und 1989 war Mannochmore stillgelegt. 1992 kam die erste Originalabfüllung in der sogenannten Flora & Fauna-Serie auf den Markt. 1996 präsentierte Mannochmore einen schwarzen Malt namens Loch Dhu, dessen Produktion mittlerweile eingestellt ist. 
Nach erneuter Stilllegung von 1995 bis 1997 produziert Mannochmore aktuell nur noch in den Wintermonaten. Die Brennerei wird dann von den Arbeitern der benachbarten Glenlossie Destillerie betrieben, die ihrerseits nur in der anderen Jahreshälfte produziert. 


Was habe ich da eigentlich im Glas?

Der eigentliche Whisky von Mannochmore hat mit dem oben beschriebenen Loch Dhu wenig gemeinsam. Der Mannochmore ist ein feiner, zarter Malt, der ausgesprochen sauber und ausbalanciert ist. Frische, fruchtige Aromen treffen auf eine eher trockenen, ganz leicht rauchigen Körper.


3 Gründe, Mannochmore zu lieben

1) Weil der Mannochmore Malt angenehm blumig und frisch ist.
2) Weil der seltsame Loch Dhu uns auch heute noch Gesprächsstoff liefert.
3) Weil Mannochmore und Glenlossie zeigen, wie Nachbarschaftshilfe gelebt wird.


Der eine Dram für die einsame Insel

Die 12-jährige Originalabfüllung in der Flora & Fauna-Reihe zeigt, wie Mannochmore wirklich ist: Fruchtig, weich und rundum angenehm.


Zahlen & Fakten

Adresse: Elgin, Morayshire, IV30 3SS
Gegründet: 1971 von John Haig & Co
Status: aktiv
Besitzer: Diageo
Kapazität: ca. 3.400.000 Liter
3 Wash stills (14.400 l)
3 Spirit stills (17.000 l)
Wasser: Bardon Burn
Visitor Centre: -
Telefon: +44 (0)1343 - 862000
Website:  -

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Mannochmore

Übersetzung: Großer Mönch
Region: Speyside


Viel Rauch um einen ganz finsteren See.

Im Jahr 1996 brachte die Mannochmore Destillerie einen Malt auf den Markt, der noch heute die Gemüter erhitzt: Der Loch Dhu („Schwarzer See“) war tatsächlich fast schwarz. Geschmacklich erinnerte er nicht wenige an Lakritz-Hustensaft. Trotz der nahezu komplett schwarzen Färbung bestritt man von Destillerie-Seite stets den Zusatz von Farbstoffen. Eine Vermutung ist, dass die dunkle Farbe durch eine spezielle Art des Ausbrennens der Fässer zustande kam. 
Der Loch Dhu wird schon seit einigen Jahren nicht mehr produziert. Was immer man aber von ihm halten mag: Er hat der eher unbekannten Mannochmore Destillerie viel Aufmerksamkeit gebracht und ist heute trotz seines seltsamen Charakters ein gefragter Sammlerwhisky. 


Ein bisschen Geschichte

Die Mannochmore Brennerei wurde 1971 von John Haig & Co. gegründet. In erster Linie sollte so der Bedarf an Malt Whisky für die erfolgreichen Haig-Blends (u.a. „Dimple“) gedeckt werden. Zwischen 1985 und 1989 war Mannochmore stillgelegt. 1992 kam die erste Originalabfüllung in der sogenannten Flora & Fauna-Serie auf den Markt. 1996 präsentierte Mannochmore einen schwarzen Malt namens Loch Dhu, dessen Produktion mittlerweile eingestellt ist. 
Nach erneuter Stilllegung von 1995 bis 1997 produziert Mannochmore aktuell nur noch in den Wintermonaten. Die Brennerei wird dann von den Arbeitern der benachbarten Glenlossie Destillerie betrieben, die ihrerseits nur in der anderen Jahreshälfte produziert. 


Was habe ich da eigentlich im Glas?

Der eigentliche Whisky von Mannochmore hat mit dem oben beschriebenen Loch Dhu wenig gemeinsam. Der Mannochmore ist ein feiner, zarter Malt, der ausgesprochen sauber und ausbalanciert ist. Frische, fruchtige Aromen treffen auf eine eher trockenen, ganz leicht rauchigen Körper.


3 Gründe, Mannochmore zu lieben

1) Weil der Mannochmore Malt angenehm blumig und frisch ist.
2) Weil der seltsame Loch Dhu uns auch heute noch Gesprächsstoff liefert.
3) Weil Mannochmore und Glenlossie zeigen, wie Nachbarschaftshilfe gelebt wird.


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Gegründet: 1971 von John Haig & Co
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Die noch junge Destillerie Mannochmore, gelegen in Speyside, wurde 1971 gegründet und lieferte lange Zeit nur Malt für die Blends von Haig. 1985 wurde sie für vier Jahre geschlossen, Anfang der 90er Jahre gab es erstmals eine offizielle...
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