Glen Keith

Übersetzung: Tal von Keith                
Region: Speyside


Die ist nicht tot, die schläft nur.

Es gibt sie doch noch, die guten Nachrichten. Lange Zeit musste man davon ausgehen, dass das Kapitel “Glen Keith” im großen Buch des Whiskys endgültig beendet wäre. Die Brennerei war 1999 stillgelegt worden und sie blieb auch geschlossen. Jahr um Jahr. Und je mehr Zeit verging, desto geringer wurde die Hoffnung auf einen Neubeginn. Aber dann, nach 14-jährigem Dornröschenschlaf, wurde Glen Keith kürzlich doch zu neuem Leben erweckt. Seit Juni 2013 wird hier wieder produziert. Good news!
Einziger Haken: Wir müssen jetzt noch knapp 10 Jahre warten, um die Früchte dieser Wiedergeburt zu genießen…


Ein bisschen Geschichte

1957 ließen die Chivas Brothers in der Ortschaft Keith eine neue Brennerei namens Glen Keith errichten. Es war ihre zweite Destillerie dort. Direkt gegenüber von Glen Keith betrieben sie bereits Strathisla. Die Nachfrage nach Blended Whisky war immens in den 50ern, mit der neuen Brennerei wollte man sicherstellen, dass genügend Nachschub für die erfolgreichen Blends aus dem Hause Chivas zur Verfügung steht.
1960 begann die Produktion bei Glen Keith. Die Destillerie diente Chivas neben der Whiskyproduktion auch dazu, mit verschiedenen neuen Techniken zu experimentieren. Zunächst wurden hier drei Brennblasen eingesetzt, eine Wash- und zwei Spirit-Stills, mit denen man einen dreifach gebrannten Malt produzierte. Das dreifache Brennen ist traditionell typisch für die Lowlands, in der Speyside-Region aber ungewöhnlich. Was den experimentellen Charakter der Brennerei unterstreicht. Es konnte bei Glen Keith jedoch problemlos auch auf zweifache Destillation umgestellt werden. 
Anfang der 70er Jahre verdoppelte man die Anzahl der Brennblasen. Im Zuge der Erweiterung wurden bei Glen Keith die ersten gasbeheizten Pot Stills in Schottland installiert.
Glen Keith produzierte, ebenfalls ungewöhnlich, auch eigenes Malz und eigene Hefe. Über eine Druckleitung wurde auch die benachbarte Strathisla-Brennerei mit Malz versorgt. Zeitweilig wurde bei Glen Keith ein deutlich getorfter Malt Whisky produziert, den der unabhängige Abfüller Gordon & MacPhail als Glenisla vertrieb. Bemerkenswert ist, dass der torfige Charakter nicht wie üblich durch getorftes Malz, sondern durch mit Torfrauch behandeltes Wasser erreicht wurde.
Im Jahr 1999 wurde Glen Keith eingemottet. 2001 wurden Chivas Brothers und damit auch Glen Keith von Pernod Ricard übernommen. 2012 begannen die Arbeiten zur Wiedereröffnung, seit Juni 2013 wird hier wieder produziert.

 

Was habe ich da eigentlich im Glas?

Ein ausgesprochen interessanter Malt, der mehr Beachtung verdient: deutliche Fruchtnoten, viel Vanille und Anklänge von Eichenholz bleiben lange im Mund.

 

3 Gründe, Glen Keith zu lieben

1)    Weil der Malt sich wirklich nicht in Blends verstecken muss.
2)    Weil 14 Jahre Winterschlaf nun Gott sei Dank vorbei sind.
3)    Weil manchmal doch noch alles gut wird.

 

Der eine Dram für die einsame Insel

Die 18-jährige Einzelfass-Abfüllung aus der Spirit & Cask Range ist ein großer Wurf. Ein im Bourbonfass gereifter Malt wie aus dem Bilderbuch: Vanille, Frucht, Eiche und ein laaanger Nachklang...

 

Zahlen & Fakten

Adresse: eith , Banffshire AB55 3BU
Gegründet: 1957 von Chivas Brothers Ltd.    
Status:    aktiv        
Besitzer:Pernod Ricard
Kapazität: ca. 6.000.000 Liter
3 wash stills (x l)
3 spirit stills (x l)
Wasser:    Balloch Hill Springs
Visitor Centre:    -
Telefon: +44 (0)1542 / 783 042
Website: -

Übersetzung: Tal von Keith                 Region: Speyside Die ist nicht tot, die schläft nur. Es gibt sie... mehr erfahren »
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Glen Keith

Übersetzung: Tal von Keith                
Region: Speyside


Die ist nicht tot, die schläft nur.

Es gibt sie doch noch, die guten Nachrichten. Lange Zeit musste man davon ausgehen, dass das Kapitel “Glen Keith” im großen Buch des Whiskys endgültig beendet wäre. Die Brennerei war 1999 stillgelegt worden und sie blieb auch geschlossen. Jahr um Jahr. Und je mehr Zeit verging, desto geringer wurde die Hoffnung auf einen Neubeginn. Aber dann, nach 14-jährigem Dornröschenschlaf, wurde Glen Keith kürzlich doch zu neuem Leben erweckt. Seit Juni 2013 wird hier wieder produziert. Good news!
Einziger Haken: Wir müssen jetzt noch knapp 10 Jahre warten, um die Früchte dieser Wiedergeburt zu genießen…


Ein bisschen Geschichte

1957 ließen die Chivas Brothers in der Ortschaft Keith eine neue Brennerei namens Glen Keith errichten. Es war ihre zweite Destillerie dort. Direkt gegenüber von Glen Keith betrieben sie bereits Strathisla. Die Nachfrage nach Blended Whisky war immens in den 50ern, mit der neuen Brennerei wollte man sicherstellen, dass genügend Nachschub für die erfolgreichen Blends aus dem Hause Chivas zur Verfügung steht.
1960 begann die Produktion bei Glen Keith. Die Destillerie diente Chivas neben der Whiskyproduktion auch dazu, mit verschiedenen neuen Techniken zu experimentieren. Zunächst wurden hier drei Brennblasen eingesetzt, eine Wash- und zwei Spirit-Stills, mit denen man einen dreifach gebrannten Malt produzierte. Das dreifache Brennen ist traditionell typisch für die Lowlands, in der Speyside-Region aber ungewöhnlich. Was den experimentellen Charakter der Brennerei unterstreicht. Es konnte bei Glen Keith jedoch problemlos auch auf zweifache Destillation umgestellt werden. 
Anfang der 70er Jahre verdoppelte man die Anzahl der Brennblasen. Im Zuge der Erweiterung wurden bei Glen Keith die ersten gasbeheizten Pot Stills in Schottland installiert.
Glen Keith produzierte, ebenfalls ungewöhnlich, auch eigenes Malz und eigene Hefe. Über eine Druckleitung wurde auch die benachbarte Strathisla-Brennerei mit Malz versorgt. Zeitweilig wurde bei Glen Keith ein deutlich getorfter Malt Whisky produziert, den der unabhängige Abfüller Gordon & MacPhail als Glenisla vertrieb. Bemerkenswert ist, dass der torfige Charakter nicht wie üblich durch getorftes Malz, sondern durch mit Torfrauch behandeltes Wasser erreicht wurde.
Im Jahr 1999 wurde Glen Keith eingemottet. 2001 wurden Chivas Brothers und damit auch Glen Keith von Pernod Ricard übernommen. 2012 begannen die Arbeiten zur Wiedereröffnung, seit Juni 2013 wird hier wieder produziert.

 

Was habe ich da eigentlich im Glas?

Ein ausgesprochen interessanter Malt, der mehr Beachtung verdient: deutliche Fruchtnoten, viel Vanille und Anklänge von Eichenholz bleiben lange im Mund.

 

3 Gründe, Glen Keith zu lieben

1)    Weil der Malt sich wirklich nicht in Blends verstecken muss.
2)    Weil 14 Jahre Winterschlaf nun Gott sei Dank vorbei sind.
3)    Weil manchmal doch noch alles gut wird.

 

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