Glen Elgin

Übersetzung: Tal von Elgin            

Region: Speyside


Warum die Brennerei uns was vom Pferd erzählt.

Wenn man auf den Hof der Glen Elgin Distillery kommt, sieht man an einer cremeweiß getünchten Wand hinter einem hübschen Blumenbeet ein großes Schild. Als erstes, noch über dem Namen der Destillerie, prangt dort das Bild eines weißen Pferdes und der Schriftzug "White Horse". Ein sehr prominentes Bekenntnis zum weltweit erfolgreichen Blended Whisky "White Horse". Dessen zentraler Bestandteil ist der Malt von Glen Elgin seit fast einem Jahrhundert. Bei uns nicht so populär wie z.B. in Japan oder den USA, zählt White Horse international zu den ganz großen Namen der Whiskywelt. Der Blend wurde bereits 1890 eingeführt und verkauft heute weltweit über 12 Millionen(!) Flaschen jährlich. Da darf man schon ein bisschen stolz sein. Und Gott sei Dank bleibt ja immerhin ein kleiner Teil des sehr eleganten, weichen Glen Elgin als Single Malt für uns Puristen übrig.
 

Ein bisschen Geschichte

Glen Elgin wurde 1898 von James Carle und William Simpson gegründet. Letzterer war vorher schon Manager der Brennerei Glenfarclas. Die Produktion begann im Mai 1900, wurde aber schon nach fünf Monaten eingestellt, als der schottische Whiskymarkt dramatisch einbrach. Anfang 1901 wurde Glen Elgin für nur 4000 Pfund in einer Auktion an die Glen Elgin-Glenlivet Distillery Co. verkauft. 1904 begann die Brennerei wieder mit der Produktion, wurde aber schon ein Jahr später erneut geschlossen. 1906 kaufte der Weinhändler J. J. Blanche die Destillerie und startete die Produktion. Nach seinem Tod 1929 wurde die Brennerei dann 1930 von den Scottish Malt Distillers (SMD) erworben, die Lizenz ging an White Horse Distillers. 1964 wurde Glen Elgin renoviert und die Kapazität von zwei auf sechs Stills erweitert. 1987 wurden die Scottish Malt Distillers von UDV (United Distillers & Vintners) übernommen, die später in UD (United Distillers) bzw. Diageo aufgingen. 1992 schloss Glen Elgin für größere Renovierungsarbeiten, in deren Rahmen auch weitere Stills installiert wurden. Seit September 1995 wird hier wieder durchgängig produziert.
 

Was habe ich da eigentlich im Glas?

Nach gängiger Lehrmeinung müssten die kleinen gedrungenen Brennblasen von Glen Elgin eigentlich einen schweren, öligen Whisky erzeugen. Das Gegenteil ist der Fall. Der Glen Elgin ist zart, weich, blumig und rundum elegant. Ein feiner Vertreter der Speyside Malts, der eigentlich mehr Bekanntheit verdient hätte. 
 

3 Gründe, Glen Elgin zu lieben

1) Weil weiße Pferde etwas so Edles an sich haben.

2) Weil der Malt ein Feingeist ist.

3) Weil das Städtchen Elgin ein Paradies für Whiskyfreunde ist.


Der eine Dram für die einsame Insel

Der in Fassstärke abgefüllte Glen Elgin 1995/2011 aus der Scott's Selection ist ein edler, weicher Malt ohne jeden Schnörkel. Ein Gentleman's Whisky für Puristen.


Zahlen & Fakten

Adresse: Longmorn, Elgin, Morayshire IV 30 3SL

Gegründet: 1898 von James Carle und William Simpson

Status: aktiv

Besitzer: Diageo

Kapazität: ca. 2.000.000 Liter

3 wash stills (11.000 l)

3 spirit stills (11.700 l)

Wasser: Millbuies Springs

Visitor Centre: -

Telefon: +44 (0)1343 - 862100

Website: www.malts.com

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Glen Elgin

Übersetzung: Tal von Elgin            

Region: Speyside


Warum die Brennerei uns was vom Pferd erzählt.

Wenn man auf den Hof der Glen Elgin Distillery kommt, sieht man an einer cremeweiß getünchten Wand hinter einem hübschen Blumenbeet ein großes Schild. Als erstes, noch über dem Namen der Destillerie, prangt dort das Bild eines weißen Pferdes und der Schriftzug "White Horse". Ein sehr prominentes Bekenntnis zum weltweit erfolgreichen Blended Whisky "White Horse". Dessen zentraler Bestandteil ist der Malt von Glen Elgin seit fast einem Jahrhundert. Bei uns nicht so populär wie z.B. in Japan oder den USA, zählt White Horse international zu den ganz großen Namen der Whiskywelt. Der Blend wurde bereits 1890 eingeführt und verkauft heute weltweit über 12 Millionen(!) Flaschen jährlich. Da darf man schon ein bisschen stolz sein. Und Gott sei Dank bleibt ja immerhin ein kleiner Teil des sehr eleganten, weichen Glen Elgin als Single Malt für uns Puristen übrig.
 

Ein bisschen Geschichte

Glen Elgin wurde 1898 von James Carle und William Simpson gegründet. Letzterer war vorher schon Manager der Brennerei Glenfarclas. Die Produktion begann im Mai 1900, wurde aber schon nach fünf Monaten eingestellt, als der schottische Whiskymarkt dramatisch einbrach. Anfang 1901 wurde Glen Elgin für nur 4000 Pfund in einer Auktion an die Glen Elgin-Glenlivet Distillery Co. verkauft. 1904 begann die Brennerei wieder mit der Produktion, wurde aber schon ein Jahr später erneut geschlossen. 1906 kaufte der Weinhändler J. J. Blanche die Destillerie und startete die Produktion. Nach seinem Tod 1929 wurde die Brennerei dann 1930 von den Scottish Malt Distillers (SMD) erworben, die Lizenz ging an White Horse Distillers. 1964 wurde Glen Elgin renoviert und die Kapazität von zwei auf sechs Stills erweitert. 1987 wurden die Scottish Malt Distillers von UDV (United Distillers & Vintners) übernommen, die später in UD (United Distillers) bzw. Diageo aufgingen. 1992 schloss Glen Elgin für größere Renovierungsarbeiten, in deren Rahmen auch weitere Stills installiert wurden. Seit September 1995 wird hier wieder durchgängig produziert.
 

Was habe ich da eigentlich im Glas?

Nach gängiger Lehrmeinung müssten die kleinen gedrungenen Brennblasen von Glen Elgin eigentlich einen schweren, öligen Whisky erzeugen. Das Gegenteil ist der Fall. Der Glen Elgin ist zart, weich, blumig und rundum elegant. Ein feiner Vertreter der Speyside Malts, der eigentlich mehr Bekanntheit verdient hätte. 
 

3 Gründe, Glen Elgin zu lieben

1) Weil weiße Pferde etwas so Edles an sich haben.

2) Weil der Malt ein Feingeist ist.

3) Weil das Städtchen Elgin ein Paradies für Whiskyfreunde ist.


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